Model werden – Die wichtigsten Begriffe

Beginnen wir mir einem Überblick über die wichtigsten Begriffe des Model Universums. Praktisch nicht nur für angehende Models, sondern auch für all jene Herren, die versuchen angehende Models in Clubs weiszumachen sie seinen Agenturbesitzer oder Starfotograf. Passend zum Modelbusiness ist die Reihenfolge zufällig und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Option

Platzieren Kunden bei der Agentur auf einen bestimmten Termin an dem ein Shooting oder ein Job stattfinden soll. Bei manchen Kunden gleicht eine Option einer Zusage, bei der nur noch die Details geklärt werden. Andere Kunden verteilen Optionen wie Konfetti im Kölner Karneval um sich möglichst viele Mädchen zu sichern und dann aus dem Vollen zu schöpfen. So kommt es auch zu Stande, dass für einen Tag auch eine 2te oder 3te Option vergeben wird und so Kunden Tage für andere Jobs blockieren, die mit einer wesentlich höheren Chance zu Stande kommen würden. Da Ganze kann in einen regelrechten Optionspoker ausarten.

Buyout

Eine Art zusätzliche Gage die an das Model gezahlt wird um die Nutzung für das entstandene Material zu erwerben. Meistens berechnet sich die Höhe des Buyouts in Prozent der Tagesgage, weitere Punkte sind die Dauer der Nutzung und die geographische Verbreitung. Besonders bei TV Spots kann das Buyout schnell grosse Höhen erreichen.

Portfolio

Die besten 20-25 Bilder eines Models. Auf Basis dieser Bilder und der Polaroids entscheiden Kunden, ob sie ein Model buchen oder sie zu einem Casting einladen möchten.

Booker 

Booker sind jene Übermenschen, die in den Agenturen die Termine der Models koordinieren, mit den Kunden korrespondieren und die Profile der Models pflegen. 

On Stay

Aufenthalt eines Models in einer anderen Stadt.

Placement

Agenturen platzieren Ihre Models in anderen Märkten um Ihr Portfolio zu erweitern oder um dort zu arbeiten.

Mutteragentur

Die Hauptagentur eines Models und quasi die “Homebase”. Die Mutteragentur plant die Karriere des Models und arrangiert Placements. Dafür tritt das Model 10% aller Einnahmen im Ausland an die Mutteragentur ab und verliert teilweise auch die Entscheidungsfreiheit über Aktivitäten im Ausland. Andererseits haben Models mit Mutteragentur im Ausland bei neuen Agenturen oft ein besseres standing.

Tfp

Test Shooting ohne Bezahlung. Fotografen und Models nutzen diese Shootings um ihr Portfolio zu erweitern.

Pay Test

Das Model oder der Fotograf bezahlen die jeweils andere Partei für ein Shooting. Meist sind ein Models, die mit einem bestimmten Fotografen arbeiten möchten, weil sie eine Ergänzung für ihr Portfolio benötigen.

Tear Sheets

Ein Auszug aus einer veröffentlichten Arbeit des Models. Das kann ein Magazin, ein Online Shop oder eine Werbung sein. Meistens werden Tear Sheets benötigt um Arbeitsvisas für das Ausland zu beantragen.

Akt 

Nackedei Bilder

Teil-Akt 

Halber Nackedei Bilder

Call Back

Manchmal beruft der Kunde die Top 10 oder Top 5 eines Casting zu einem Call Back zurück um sich die Favoritinnen noch einmal anzusehen.

Callsheet

Ein kurzes, prägnantes Dokument in dem alle Beteiligten einer Produktion, deren Funktion und Kontaktdaten aufgelistet werden. Ausserdem wird aufgelistet, wer wann wo zu sein hat.

TVC 

TV Commercial, also ein TV Werbespot

E-Commerce

Online-Shops. Bildmaterial für Online Shops zu produzieren ist inzwischen ein sehr grosser Teil des Model Business geworden.

Go&See

Vorbeikommen und angeschaut werden trifft den Nagel auf den Kopf. Go&See’s sind informelle Castings bei Fotografen oder Kunden die ein Model manchmal ohne auch ohne einen konkreten Grund kennenlernen möchten.

 

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